Ponoarele – Die Gottesbrücke

Die Gottesbrücke aus Rumänien

Unter den vielen Touristenattraktionen in Rumänien gibt einige, die auf Legenden des Landes basieren. Eine der Sehenswürdigkeiten ist die Gottesbrücke in der historischen Region „Kleine Walachei“ in Kreis Mehedinti. Die Brücke ist einzigartig, sowohl in Rumänien als auch weltweit, da sie für den Verkehr geöffnet ist. Die Gemeinde Ponoarele ist 49 km von Targu Jiu entfernt. Die Städte Drobeta Turnu Severin und Baile Herculane 66 km entfernt.

Weltweit gibt es etwa drei solcher Brücken, und die Göttes Brücke aus Rumänien ist die zweit größte Europas. Die Brücke befindet sich genauer gesagt in der Gemeinde Ponoare und ist etwa 30 m lang, 22 m hoch, 13 m breit, 9 m stark.  Sie ist die Verbindung zwischen den Städten Baia de Arama und Drobeta Turnu Severin.

Der Teufel und seine Höhle

Eine weitere Touristenattraktion in der Gegend ist die Pestera Podului „die Brückenhöhle“. Dies wird auch als die Pestera Ponoare „die Höhle aus Ponoarele“ bekannt. All das, was Sie hier sehen können, hat die Natur alleine geschaffen. Die Natur hat hier schöne Orte und tolle Sehenswürdigkeiten kreiert.

Um die Gottesbrücke ranken sich viele Legenden, dabei werden zwei immer wieder erwähnt. Eine davon besagt, dass hier das Haus des Teufels war. Die Einwohner, die sehr gläubig waren und immer noch sind, waren verzweifelt und haben solange zu Gott gebetet, bis er sich dort zeigte und mit der Handfläche auf das Dach der Höhle schlug. Daraufhin stürzte die Decke ein und blockiert den Eingang, aber der Teufel entkam durch einen anderen Ausgang. Er floh und lebte dann auf einer Klippe, wo er den Leuten keine Angst mehr einjagen konnte. Die Klippe heißt Stanca Dracului „der Teufelsfelsen“, trägt also sogar seinen Namen.

Der Fluch von St. Nikodemus

Die zweite Legende dreht sich um St. Nikodemus. Um das Jahr 1370 suchte dieser einen Wasserfall, der ihm in einem Traum gezeigt worden war, damit er dort ein Kloster bauen sollte. Das Kloster gibt es sogar und heißt Tismana. Seine Reise nach Tismana fing in Ponoarele an. Die Dorfbewohner waren aber darüber nicht sehr erfreut, aus Angst, dass sie gezwungen werden Grundstück dafür zu opfern. Um ihm aus der Gemeinde zu verbannen, beschuldigten ihn die Einwohner des Diebstahls. Sie legten in seine Tasche ein Huhn mit durchgeschnittener Kehle, ein Messer und ein Brot und sagten, dass er der Dieb war. Da er dort nicht mehr gewünscht war und er nach Tismana wollte, baute Gott eine Brücke, damit er dahinlaufen kann. Bevor er ging, verfluchte er den Fluss in Ponoarele. Er wollte, dass der Fluss keine Fische mehr hat. Und so geschah es, dass entlang des Flusses 8 Wassermühlen gebaut wurden und somit der Fluss ohne Fische war, da dort kein Fisch mehr leben konnten.

Nach all diesen finsteren Legenden überrascht dieser Ort mit seiner Einzigartigkeit und Schönheit. Es ist manchmal interessant zu sehen, was eine Legende oder Geschichte aus einer Sehenswürdigkeit machen kann.

Bildquellen

Weitere Impressionen Rumäniens

Besuchen Sie uns auf Instagram