5 Gründe wieso Sie Suceava in Rumänien besuchen sollten

Eine der ältesten Städte Rumäniens, Suceava, erfreut die Besucher mit vielen schönen Gebäuden, aber auch mit faszinierender Geschichte. Die Stadt ist ein wahres Freiluftmuseum mit Denkmälern, Festungen und mittelalterlichen Kirchen, die mehr als fünf Jahrhunderte überstanden haben. Obwohl einige dieser Gebäude heute in Trümmern liegen, sind sie das Zeugnis der turbulenten Geschichte dieser Stadt, die es geschafft hat, ihre alten moldawischen Traditionen zu bewahren.

Im Nordosten Rumäniens liegt die Stadt Suceava mit circa 92000 Einwohnern. Das Besondere an der Stadt ist, dass die Südhälfte der Stadt in der historischen Region Bukowina liegt und nordwestlich in der historischen Region Moldau.

Hanul Domnesc

Es ist eines der ältesten Gebäude in Suceava und beherbergt heute das ethnographische Museum. Das, Ende des 16. Jahrhunderts errichtete, Gebäude empfing einst bedeutende Gäste, die in die ehemalige Hauptstadt des moldauischen Fürstentums kamen. Später wurde das Gasthaus in ein Jagdhaus für die kaiserliche Familie umgewandelt. In den 1960er Jahren wurde das Denkmal restauriert und somit wurde hier ein ethnographisches Museum eröffnet. Besucher können sehen, wie ein solches Gebäude aus dem 18. Jahrhundert aussieht, einschließlich der Küche und der diversen anderen Räume des alten Gasthauses. Das Museum beherbergt auch Volkskunst aus der Region, gefertigt aus Stoffen, Keramik und Holz.

Die Kirche Sf. Ioan cel Nou

Sie wurde 1514 von Stefan dem Großen gegründet und acht Jahre später fertiggestellt. Es war die Residenz der moldawischen Metropoliten bis zum Ende des 17. Jahrhunderts. Im Laufe der Jahre wurden um die Kirche verschiedene Gebäude errichtet, darunter ein Glockenturm, der als Eingang zum Kloster dient. Die Kirche ist in der Gruppe der bemalten Kirchen in Nord-Moldau, dem UNESCO-Weltkulturerbe, zusammen mit sechs anderen Kirchen. Daher sollten Sie die Fresken innerhalb und außerhalb des Gebäudes nicht verpassen. Das Gebetshaus wurde im byzantinischen Stil bemalt und einige dieser Gemälde stammen aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts. Die Reliquien des Heiligen Ioan cel Nou sind hier aufbewahrt.

Die Festungen von Suceava

Die Stadt Suceava hat sich um zwei Festungen herum entwickelt – die Zitadelle von Scheia und die Zitadelle Scaun. Beide sind am Ende des 14. Jahrhunderts errichtet worden und gehörten zu jener Zeit zu den gebauten Befestigungssystemen in der Region Moldau. Die Zitadelle Secheia wurde kurz nach ihrer Erbauung abgerissen, aber ihre Ruine sind noch immer im nordwestlichen Teil der Stadt zu sehen. Stattdessen wurde die Zitadelle Scaun zu einer der beliebtesten touristischen Sehenswürdigkeiten in Suceava. Im Laufe der Zeit wurden weitere Befestigungsmauern hinzugefügt, die vor den osmanischen und polnischen Armeen die Stadt bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts beschützt hat. Heute sind nur noch die Ruinen der Bastion zu sehen. Nur zwei Jahrhunderte später wurde die Stadt restauriert, so dass die Besucher nun verschiedene Räume, wie die Kapelle, das Gefängnis, das Dampfbad oder den Keller bewundern können und so ein Eindruck vom Leben des Hofes im Mittelalter vermittelt wird.

Die Mirauti-Kirche

Die Mirauti-Kirche ist eine der schönsten Kultstätten in der nördlichen Moldau und ist auch eine der ältesten in der Region. Obwohl es nicht genau bekannt ist, wann sie fertiggestellt wurde, glauben Historiker, dass sie aus dem Ende des 14. Jahrhunderts stammt, als Suceava die Hauptstadt von Moldawien wurde. Die Kirche wurde durch ein starkes Feuer verwüstet und ist Jahrzehnte lang in Vergessenheit geraten bis zum Beginn des letzten Jahrhunderts, als sie in der Form wiederhergestellt wurde, in der sie sich heute befindet. Einige Experten sagen, dass dieser Wiederherstellungsprozess die traditionelle Form und Dekoration der Kirche nicht bewahrt hat. Der Ort der Anbetung ist nicht nur für seine faszinierende Geschichte wichtig, sondern auch für die Schätze, die er versteckt hat. In den letzten Jahrzehnten wurden in der Kirche von Mirauti verschiedene Gräber entdeckt, von denen viele nahezu intakt sind und in denen verschiedene Artefakte, darunter ein perfekt erhaltenes Woiwoden-Gewand, gefunden wurden.

Die armenische Gemeinschaft

Im frühen vierzehnten Jahrhundert wurde die armenische Gemeinde in Suceava gegründet und dadurch wurden auch viele Sitten und Gebräuche in die Region gebracht. Armenische Familien fingen an Kirchen und Häuser zu bauen, von denen viele noch stehen. Die Armenier befassten sich mit dem Handwerk und dem Handel. Sie lebten in ihrer eigenen Gemeinschaft, in einem Stadtteil, wo auch die Straße nach ihnen benannt worden ist ‘Armenierstraße“.

Die Straße ist nicht weit vom Stadtzentrum entfernt und ist von zwei armenischen Kirchen flankiert. Kirche St. Simeon und die Kirche der Heiligen Kreuzes, die beide zu Beginn des sechzehnten Jahrhunderts gebaut worden sind. Viele Touristen sind sehr an dieser Architektur interessiert und deswegen wollen viele diese Straße besuchen, um eine Reihe von alten Häusern im gleichen Stil gebaut, zu bewundern. Obwohl die meisten Privathäuser sind, wurden die Häuser dergestalt restauriert, dass man denken könnte, dass die Zeit nicht vergangen ist.

Textquelle: Ghiduri-Turistice.info

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